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3ème PilierInfos

Comprendre le 3ème pilier

Zürich (8047) — 3. säule selbständig: Infos, Voraussetzungen und Vorgehen

«3. säule selbständig» kommt regelmässig zur Sprache, sobald man bei der 3. Säule genauer hinschaut. Wir behandeln es als Verständnisfrage: wozu die Einrichtung dient, was das Gesetz erlaubt, was es untersagt und wen man kontaktiert. Auf dieser Seite finden Sie die Anhaltspunkte zum Thema «Comprendre le 3ème pilier» — bewusst ohne Zahlen, denn Höchstbeträge und Tarife ändern sich und werden an der Quelle gelesen. Diese Fassung des Merkblatts ist auf Zürich, PLZ 8047, Gemeinde Zürich, Kanton Zurich bezogen — ein nützlicher Anker, denn mehrere Schritte (Steuererklärung, Bescheinigung, zuständige Amtsstelle) hängen vom Wohnsitzkanton ab.

Vorgehen und Unterlagen: «3. säule selbständig» in der Praxis

Praktisch folgt fast jeder Vorsorgeschritt demselben Muster: die betroffene Einrichtung bestimmen (Bankvorsorgestiftung oder Versicherung), das Begehren auf dem vorgesehenen Formular stellen, die Belege beilegen und schliesslich die schriftliche Bestätigung für die Steuererklärung aufbewahren.

Die verlangten Unterlagen unterscheiden sich je nach geltend gemachtem Grund, wiederkehrend sind jedoch: Identitätsnachweis, Wohnsitzbestätigung, Bescheinigung der Einrichtung sowie das dem Grund entsprechende Dokument (Kaufvertrag, IV-Entscheid, Abmeldebestätigung der Gemeinde, Scheidungskonvention).

  • Bei der Einrichtung nachfragen, welche Formularfassung gilt.
  • Die vollständige Liste der Unterlagen schriftlich verlangen, bevor das Dossier abgeht.
  • Eine vollständige Kopie behalten: sie dient anschliessend dem Steuerdossier.
  • Das Versanddatum notieren: mehrere Fristen laufen ab Eingang des Begehrens.

Wohneigentum: Vorbezug oder Verpfändung

Der Erwerb von Wohneigentum ist einer der gesetzlich vorgesehenen Vorbezugsgründe, sofern das Objekt dem Eigenbedarf des Vorsorgenehmers dient. Zwei Wege bestehen nebeneinander: der Vorbezug, der das Kapital aus der Vorsorge herauslöst, und die Verpfändung, die es an Ort lässt und dem Kreditgeber als Sicherheit dient. Die steuerlichen und vermögensrechtlichen Folgen sind nicht dieselben.

In beiden Fällen zählt der Zeitplan: weil Vorsorgeeinrichtung, finanzierende Bank und Notariat nicht im gleichen Moment eingreifen, kann ein zu spät gestelltes Begehren die Unterzeichnung verschieben. Lassen Sie sich die Liste der Unterlagen und die Bearbeitungsdauer schriftlich geben, sobald sich das Projekt konkretisiert.

  • Das Objekt muss dem Eigenbedarf des Vorsorgenehmers dienen.
  • Vorbezug und Verpfändung haben nicht dieselben steuerlichen Folgen.
  • Der Zeitplan Notariat / Bank / Einrichtung wird im Vorfeld abgestimmt.
  • Ein späterer Verkauf kann Rückzahlungspflichten auslösen.

Bankkonto oder Versicherungspolice

Eine Säule 3a wird entweder bei einer Bankvorsorgestiftung geführt — dann spricht man von einem Vorsorgekonto — oder bei einer Versicherung, in Form einer Police. Der Unterschied ist nicht kosmetisch: das Konto lässt beim Rhythmus der Einzahlungen grosse Freiheit, die Police verbindet das Sparen mit einem Risikoschutz und setzt in der Regel eine regelmässige Einzahlung voraus.

Den Vertrag vor der Unterschrift zu lesen bleibt die einträglichste Vorsichtsmassnahme: allgemeine Bedingungen, Dauer, Folgen einer Einzahlungsunterbrechung, Modalitäten eines Übertrags. Diese Klauseln — nicht ein Verkaufsargument — bestimmen, was Sie in fünf oder zehn Jahren tun können.

  • Bindungsdauer und Folgen eines Einzahlungsstopps.
  • Genaue Natur des Risikoschutzes, falls vorhanden.
  • Modalitäten und Fristen eines Übertrags zu einer anderen Einrichtung.
  • Jährlich abgegebene Dokumente, darunter die Steuerbescheinigung.

Wann das Kapital verfügbar wird

Das Kapital einer Säule 3a ist nicht absolut blockiert: die Bundesverordnung zählt die Gründe für einen Vorbezug abschliessend auf. Dazu gehören der Erwerb oder Bau von selbst genutztem Wohneigentum, die Rückzahlung von Hypothekardarlehen, die Aufnahme oder der Wechsel einer selbstständigen Erwerbstätigkeit, das endgültige Verlassen der Schweiz, die Übertragung in eine Einrichtung der beruflichen Vorsorge sowie der Bezug einer ganzen IV-Rente. Die Auszahlung beim Tod des Vorsorgenehmers folgt einem eigenen Regime.

Ausserhalb dieser Liste lautet die Antwort Nein — das ist der Sinn der «gebundenen» Vorsorge. Ein Liquiditätsbedarf, ein Konsumwunsch oder eine attraktivere Anlage sind keine Bezugsgründe. Die ordentliche Auszahlung erfolgt im Zeitfenster vor dem Referenzalter, nach den Modalitäten des Bundesrechts.

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Häufige Fragen

Bankkonto oder Versicherungspolice — was wählen?

Beide Formen sind zulässig und verbreitet. Das Vorsorgekonto bei einer Bankstiftung lässt beim Rhythmus der Einzahlungen mehr Freiheit. Die Police bei einer Versicherung verbindet das Sparen mit einem Risikoschutz und setzt in der Regel Regelmässigkeit voraus. Die richtige Frage ist nicht «welche ist besser», sondern «welche passt zu meinem Horizont und meinen Verpflichtungen» — und die Antwort steht in den allgemeinen Bedingungen des Vertrags.

«3. säule selbständig»: Wo findet man den geltenden Betrag?

Nirgends auf dieser Website — das ist eine redaktionelle Entscheidung. Die Abzugsmaxima und die Tarife der Kapitalbesteuerung werden vom Bundesrecht und von den Kantonen festgelegt, und sie ändern sich. Wir verweisen auf die offiziellen Portale (admin.ch, bsv.admin.ch, ch.ch) und auf die Steuerverwaltung Ihres Wohnsitzkantons, die allein verbindlich sind.

Gelten in Zürich (8047) andere Regeln?

Der Rahmen der 3. Säule ist bundesrechtlich: er ist in Zürich derselbe wie im Rest der Schweiz. Was variiert, ist der steuerliche Teil — Rubrik der Steuererklärung, Behandlung des ausbezahlten Kapitals, Ansprechstelle — und dieser liegt bei der Verwaltung des Kantons Zurich. Ihre PLZ (8047) und Ihre Wohnsitzgemeinde (Zürich) bestimmen die zuständige Behörde.

Kann man die Säule 3a beziehen, wann man will?

Nein. Die Säule 3a ist gebundene Vorsorge: die Gründe für einen Vorbezug sind in der Bundesverordnung abschliessend aufgezählt (selbst genutztes Wohneigentum, Rückzahlung von Hypothekardarlehen, Aufnahme oder Wechsel einer selbstständigen Erwerbstätigkeit, endgültiges Verlassen der Schweiz, Übertragung in eine Einrichtung der beruflichen Vorsorge, ganze IV-Rente). Ausserhalb dieser Liste bleibt das Kapital bis zum ordentlichen Auszahlungsfenster gebunden.

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Der steuerliche Teil der 3. Säule hängt vom Wohnkanton ab: dasselbe Merkblatt gibt es auf Ihren Ort und seine Postleitzahl bezogen.

Informationsblatt auf Grundlage des eidgenössischen Rechtsrahmens — ohne Beträge, ohne Zinssätze. Quellen: admin.ch, bsv.admin.ch, ch.ch, kantonale Steuerverwaltung.