Was «3. Säule Risikoschutz Risikoprofil» umfasst, im Klartext. Die Säule 3a ist gebundene Vorsorge, die Säule 3b freie Vorsorge: zwei Regime, zwei Logiken der Verfügbarkeit und der Besteuerung. Wir greifen jene Punkte des Themas «Bank oder Versicherung» auf, die am meisten Fragen aufwerfen, und bleiben dabei auf qualitativem Boden — die Zahlenwerte stehen in den offiziellen Texten.
Wo die offiziellen Informationen stehen
Diese Website ist ein Informationsmedium: sie erklärt, sie ersetzt die Rechtstexte nicht. Zahlenwerte — Abzugsmaxima, Tarife der Kapitalbesteuerung, Schwellen und Fristen — werden vom Bundesrecht und von den Kantonen festgelegt. Wir geben sie nicht wieder, gerade weil sie sich ändern.
Für die Konsultation wenden Sie sich an das Portal der Bundesbehörden (admin.ch), an das Bundesamt für Sozialversicherungen (bsv.admin.ch), an das Informationsportal ch.ch sowie an die Steuerverwaltung Ihres Wohnsitzkantons. Um die Registrierung eines Versicherungsvermittlers zu prüfen, ist das FINMA-Register (finma.ch) die Referenz.
Was sich je nach persönlicher Situation ändert
Dieselbe Vorsorgefrage hat nicht dieselbe Antwort, je nachdem ob Sie angestellt mit Pensionskasse sind, selbstständig ohne zweite Säule, Grenzgängerin, in einem Urlaub oder nahe am Referenzalter. Einzahlungen in die Säule 3a setzen beispielsweise ein AHV-pflichtiges Erwerbseinkommen voraus: ohne solches Einkommen im betreffenden Jahr ist für dieses Jahr keine Einzahlung möglich.
Grenzüberschreitende Situationen fügen eine Ebene hinzu: das endgültige Verlassen der Schweiz eröffnet einen Bezugsgrund, doch wie die Auszahlung besteuert wird, hängt vom Kanton der Einrichtung und gegebenenfalls vom Abkommen mit dem Wohnsitzstaat ab. Genau der Punkt, den man sich vor dem Handeln schriftlich bestätigen lässt.
Der rechtliche Rahmen hinter «3. Säule Risikoschutz Risikoprofil»
Die 3. Säule ist kein gewöhnliches Sparprodukt, sondern eine Etage des schweizerischen Vorsorgesystems, die das Bundesrecht definiert. Die Säule 3a gilt als «gebunden»: Einzahlungen sind im gesetzlichen Rahmen vom steuerbaren Einkommen abziehbar, und im Gegenzug ist das Kapital nicht frei verfügbar. Die Säule 3b, die «freie» Vorsorge, kennt diese Bindung nicht, eröffnet aber auch nicht dieselbe steuerliche Behandlung.
Diese Zweiteilung erklärt die meisten Fragen der Art «3. Säule Risikoschutz Risikoprofil»: Was möglich ist, hängt zuerst vom betroffenen Regime ab, dann von Ihrer persönlichen Situation und schliesslich von der Praxis Ihres Wohnsitzkantons. Weder Höchstbetrag noch Tarif geben wir hier wieder: diese Werte legen die Bundeserlasse und die Steuerverwaltung fest, und dort sind sie zu lesen.
Steuerlicher Teil: was deklariert wird und wo
Zwei steuerliche Momente umrahmen eine Säule 3a. Beim Eintritt sind die Einzahlungen des Jahres im Rahmen des Bundesrechts vom steuerbaren Einkommen abziehbar; die Einrichtung stellt dafür eine Jahresbescheinigung aus, die der Steuererklärung beizulegen ist. Beim Austritt wird das Kapital getrennt vom übrigen Einkommen besteuert, nach Regeln, die von Kanton zu Kanton unterschiedlich sind.
Ansprechstelle ist die Steuerverwaltung Ihres Wohnsitzkantons: sie nennt die Rubrik der Steuererklärung, den erwarteten Beleg und die auf die Auszahlung anwendbare Behandlung. Bewusst veröffentlichen wir weder Tarif noch Höchstbetrag — diese Werte ändern sich und werden nur an der Quelle gelesen.
Häufige Fragen
Wer erhält das Kapital im Todesfall?
Die Begünstigtenordnung ist bundesrechtlich festgelegt: der überlebende Ehegatte oder die eingetragene Partnerin steht im ersten Rang, danach folgen die Kategorien der Verordnung. Der Vorsorgenehmer kann die Anteile präzisieren und bestimmte Personen bezeichnen, jedoch nur in diesem Rahmen und nur, wenn er seine Begünstigtenklausel der Einrichtung schriftlich übermittelt hat.
Braucht es ein Einkommen, um in die Säule 3a einzuzahlen?
Ja: Einzahlungen in die Säule 3a setzen ein AHV-pflichtiges Erwerbseinkommen im betreffenden Jahr voraus. Dieser Punkt wird oft zu spät entdeckt, etwa bei einem längeren Urlaub oder in einem Jahr ohne Erwerbstätigkeit. Die Frage «3. Säule Risikoschutz Risikoprofil» klärt sich also zuerst über die Natur Ihrer Einkünfte des Jahres.
Ändern sich die Regeln von Kanton zu Kanton?
Der Rahmen der 3. Säule ist bundesrechtlich, also überall in der Schweiz identisch. Der steuerliche Teil dagegen — Deklarationsrubrik, Besteuerung des ausbezahlten Kapitals, Ansprechstelle — liegt beim Wohnsitzkanton. Deshalb kann dieselbe Frage je nach Kanton praktisch unterschiedlich beantwortet werden.
Ist diese Website ein Makler oder ein Vergleichsdienst?
Weder noch. 3eme-pilier-infos.ch ist ein Informationsmedium zur privaten Vorsorge in der Schweiz: wir erklären Rahmen und Vorgehen. Wenn Sie einen Rückruf wünschen, wird die Anfrage an unseren FINMA-registrierten Partnermakler weitergeleitet, dessen Name und Registernummer unter jedem Formular stehen. Wir veröffentlichen keinen Tarif, keine Bewertung und keine Rangliste von Versicherern — auch nicht auf den Seiten des Themas «Bank oder Versicherung».
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Der steuerliche Teil der 3. Säule hängt vom Wohnkanton ab: dasselbe Merkblatt gibt es auf Ihren Ort und seine Postleitzahl bezogen.
Informationsblatt auf Grundlage des eidgenössischen Rechtsrahmens — ohne Beträge, ohne Zinssätze. Quellen: admin.ch, bsv.admin.ch, ch.ch, kantonale Steuerverwaltung.